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Die Kunst des Nicht-Verrückt-Werdens

Das wird der turbulenteste Geburtstag, den ich jemals hatte. Ich musste mir ja was Spannenderes wünschen... ich und meine große Klappe. -.-

Morgen früh habe ich ein Vorstellungsgespräch, danach feiere ich meinen 18. mit meiner Familie und große Kehrwoche müssen wir im Haus auch noch machen.

Ich hätte doch lieber einen stinklangweiligen normalen Geburtstag TT.TT

Der Eintrag morgen wird bestimmt sehr inhaltsvoll, ich seh's schon kommen. Hachje...

~Tizi

 

19.7.07 17:59


Die Kunst des Partysierens #2

Mein Geburtstag rückt mit jedem Tag bedrohlich näher und ich habe beschlossen, mich heute ernsthaft damit auseinander zu setzen.      
Ein glorreicher Blog-Eintrag wird das wahrscheinlich nicht, soweit ich das beurteilen kann. Wohl eher eine geordnete Aufzählung chaotischer Gedankenströme.

Wie Eddie Murphy es in Vampire in Brooklyn so passend ausdrückte:
"Es ist schwer eure menschlichen Gedanken zu absorbieren. Ihr denkt immer so wirres Zeug." 

Jedenfalls gedenke ich mir für diesen Blog-Eintrag einige Stunden zu nehmen, um die Vorschläge aller befragten Quellen zu notieren. Vielleicht ergibt sich ja etwas.


Die Familie:

1) Stocherkahnfahren...  [Wie bitte?!]

2) Essen gehen [Nett. Aber zu plump.]

3) Kino [Das kann man immer machen.]

4) PAINTBALL!!!!  [Sehr sehr nett, leider müssen alle Teilnehmer 18 sein.]

5) Bowling [Zu teuer -.-]



Freunde/Bekannte meiner Freunde:


1) Freunde einladen   [Sehr pfiffig ;P]

2) öhm... kein Plan  [Ich lege das mal als Ansporn zur Improvisation aus ^^]

3) Videoabend [Das find ich gut, auch wenn's nicht wirklich was für'n 18. is]

4) Diskotheken  [Das wäre ne Überlegung wert]

5) Grillen   [Gegen einen gemütlichen Abend am offenen Feuer spricht eigentlich nichts, nur haben wir keinen Garten]


Die Community in meinem Stammforum:

1) Sex  [nett….]

2) PARTYYYY!!! [Ja schon klar, etwas spezifischer ^^;]

3) Camping  [Hui, das hatten wir noch nicht]

4) Sitting in a café   [Das ist auch nicht so das Wahre
]

5) Shopping :?   
[Wah, ich hasse Shopping, das ist so anstrengend >.<]

6) erm.. ballet? [loooooooool xD]

7) pop by and have some drinks! [yup, das könnte man verwenden^^]

Das Ergebnis:

Ich habe nun beschlossen, einen Mix aus fast allem zu machen.

Die Feier wird mit einem Essen um die späte Mittagszeit beginnen, dann ein Kinofilm, danach gehen wir in den Garten einer Freundin von mir. (Danke an evilsheep an dieser Stelle, dass sie mich darauf hingewiesen hat, dass doch irgendjemand von meinen Freunden einen Garten haben muss)
Eventuell werden wir in dem Garten übernachten, nachdem wir fertig mit Grillen sind, aber wirklich nur vielleicht.

So, klingt das einigermaßen geburtstagsmäßig? Wenn nicht, is mir doch Wurscht, is ja nich mein Kind ;P

So, VIELEN DANK noch mal an alle, die mir ein paar Anregungen geben konnten!!!!!
Ihr seid die Besten! ^-^

Danke an:

Meine Mutter, mein Brudda, Nina, Nina's Sista, Jilli, evilsheep, Jenny, Lulu, gothdc, juliusan, dotByte und natürlich Karmine (Dabbi) und seine Schwester. Danke für’s Fragen mein isländischer Welteroberer
Vielen Dank!

~ Tizi
12.7.07 11:09


Die Kunst des Bewerbens

Man hat die Schule unter Mühen hinter sich gebracht und denkt, dass der unerträgliche Stress nun ein Ende hat.

Fehlanzeige!

Der wahre Graue-Haare-Schlaflose-Nächte-Stress beginnt jetzt erst. Und zwar in der mörderischen Form des Bewerbungsmarathons! *DON*

Wer das Glück hat entweder bereits genau zu wissen, in welchem Beruf er sich bewerben möchte oder nicht besonders wählerisch ist, der erspart sich eine Menge Ärger mit sich selbst, der Familie und besonders dem Staat, dem eine - eigentlich - natürliche Unentschlossenheit besorgniserregend schnell auf den Sack geht.

Ich persönlich gehörte einst zu dieser Personenkategorie, die noch nicht wusste, welches Berufsfeld die eigenen Interessen am Besten deckt. Nun gehöre ich zu solchen jungen Menschen, denen es - auf gut deutsch - scheißegal ist, welchen Beruf sie ergreifen wollen. Hauptsache Arbeit.

Nicht, dass ich Probleme mit meinem Zeugnis hätte, keineswegs. Lediglich bin ich es Leid, mit keinem Beruf zufrieden zu sein, wenn ich mal wieder die Tätigkeitsbeschreibungen auf diversen Internetseiten durchlese.

Überraschenderweise hat man es aber auch nicht leichter, wenn einem alles recht ist. Nein.
Man hat Schwierigkeiten in den verschiedenen Bewerbungen interessiert zu klingen. Von Vorstellungsgesprächen einmal ganz zu schweigen.
Wenn mich etwas nicht interessiert, heuchel ich normalerweise kein Interesse, so ein Mensch bin ich nicht. Ich sage es frei, wenn mich so etwas in diesem Moment nicht berührt und mein Umfeld zeigt in der Regel Verständnis dafür, so tolerant und vernünftig sind sie. Ein Glück, dass ich solche Freunde habe =D

Das Zweitschwierigste (was unmittelbar mit Interesse zusammenhängt) ist der allererste Satz einer Bewerbung.

Sehr geehrte/r Herr/Frau Soundso,

bumms...... was nun.

Mittelteil, Ende, Schlußsatz, alles kein Problem, nur der Anfang macht mir Probleme. Aber nach ein paar Tagen intensivstem Brainstormings kriege ich auch das normalerweise hin.

Kommen wir nun zum angenehmsten Teile einer Bewerbung (ja, so etwas gibt es tatsächlich).

Der Lebenslauf.

Zwar wurde auch der Lebenslauf in den letzten Jahren unnötigerweise verkompliziert, aber er ist noch keine eigene Wissenschaft wie seine große Schwester die Bewerbung.

Beim Lebenslauf kann man heutzutage zwischen modern-amerikanisch und altmodisch-europäisch wählen, wobei es in den einzelnen Ländern wiederum Eigenheiten gibt. (beispielsweise ist Deutschland das einzige Land, in dem das Bewerbungsfoto sehr ausschlaggebend für den beruflichen Erfolg ist. In einigen Ländern ist ein Foto auf der Bewerbung sogar verboten, damit gewährleistet wird, dass jedermann nach seinen Qualifikationen und nicht nach dem Aussehen beurteilt wird.
Tja, barbusige Blondine, heutzutage geht wohl nix mehr mit Hochlschlafen in manchen Ländern ;D)

Aber wieder zurück zum Thema. Im Gegensatz zu der Individualität einer Bewerbung gibt es bei einem Lebenslauf keinen allzu großartigen künstlerischen Freiraum. 

Selbstverständlich kann man ein bisschen Farbe hineinbringen (was jedoch nur in sehr kreativen Berufsfeldern empfehlenswert ist) die Schriftart und die Aufteilung verändern, aber im großen und ganzen bleiben die zu vermittelnden Informationen gleich.
Name, Anschrift, Geburtsdatum, -ort, (Eltern nur bei der allerersten Bewerbung auf eine Lehrstelle und der Beruf der Eltern ausschließlich dann, wenn er Parallelen zum Beruf für den man sich bewirbt aufweist), Schulbildung, Kenntnisse (ein wenig spezifizieren zB. Computerprogramme, Fremdsprachen, etc.), evtl. Hobbies, Praktika, Kurse.

Einen Lebenslauf zu schreiben, kann eine sehr entspannende Wirkung haben, da es eine sehr willkommene Abwechslung zu dem doch recht anstrengenden Bewerbungsschreiben ist.

Die Linien sind klar vorgegeben und lassen gerade genug Spielraum, um alles etwas persönlicher zu gestalten, aber auch keine Wissenschaft daraus zu machen, die einem womöglich graue Haare wachsen lässt.

Eine Parallele weisen jedoch beide Seiten eines Anschriebens auf. Sowohl Bewerbung als auch Lebenslauf sollten sauber getippt (wenn nicht anders gewünscht vom Arbeitgeber), sowie rechtschreibfehlerfrei sein.

Und schreibt eure Bewerbungen selber. Spätestens im Vorstellungsgespräch wird euer potenzieller Arbeitgeber herausfinden, ob euer sprachliches Ausdrucksvermögen zu eurem liebevollen Geschreibsel passt, dass er auf dem Schreibtisch liegen hat.

Ich wünsche allen viel Glück bei diesem Marathon und macht euch früh genug Gedanken darüber, wo ihr euch in Zukunft seht. Und bitte keine lockeren Floskeln wie:" Auf einer Yacht in der Karibik." oder " Als Putzfrau bei IBM."

Denkt ernsthaft... wobei Putzfrau heutzutage auch nicht mehr wie ein niederschmetterndes Todesurteil klingt, sondern in Fachkraft für Gebäudereinigung umgewandelt wurde, um halbwegs ansehnlich zu klingen.

Whatever, have fun in life, it's short enough.

~ Tizi 

 

9.7.07 18:09


Die Kunst des Partysierens

Gestern war ich auf der Geburtstagsfeier einer guten Freundin.

Wir verbrachten einen gemütliche Abend zu dritt mit Pizza und Christopher Walken-Filmen. Eine Geburtstagsfeier kann auch so aussehen.

Anregungen für meine bevorstehende Feier zur Bejubelung der Volljährigkeit konnte ich jedoch nicht mit nach Hause nehmen. Nicht, dass das schlimm wäre. Ich habe es nicht so mit Geburtstagen.  Für meinen Geschmack viel zu viel Trara um nichts und wieder nichts.

"Volljährig, Pizi!", hat mein Bruder gesagt. "Volljährigkeit ist etwas ganz Besonderes, das musst du gebührend feiern."

Warum eigentlich? Als Frau fange ich schließlich früher oder später sowieso an, mein wahres Alter regelmäßig für ein paar Jährchen zurückzuschrauben. Wieso also nicht bereits jetzt?

Hinzu kommt noch, dass ich die Erste aus meinem Freundeskreis bin, die 18 wird. Diese Tatsache bringt 2 Probleme mit sich.

Erstens habe ich niemanden, bei dem ich mir was abgucken kann, wie das an einem 18. denn so ablaufen kann und Zweitens habe ich niemanden mit dem ich "gebührend achtzehnerisch" feiern kann... TT.TT schöne Scheiße

Großartig viele Gedanken über das Ambiente, den Context, ja den ganzen Ablauf habe ich mir noch nicht gemacht. Ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich darüber nachzudenken wage. Bis zur Stunde Null ist es glücklicherweise noch etwas hin und ich gedenke alles einfach auf mich zukommen zu lassen.

Mal ehrlich, wie schlimm kann es schon werden? ........... ich sollte mir vielleicht doch etwas mehr Gedanken zu diesem Thema machen, sonst steinigen die mich noch. :-/

~Tizi

8.7.07 19:54





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